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ConCar_xdi360

Carsharing-Anwendung zur Simulation und Evaluation von Lösungsansätzen

Die ConnectedCar-Domäne bündelt eine Vielzahl von Konzepten der Informatik und weiteren Fachgebieten wie der Regelungstechnik und den Rechtswissenschaften. Somit bietet die ConnectedCar-Domäne eine Menge von Anknüpfungspunkten für zukünftige Anwendungen und Services. Dies können individuelle Dienste wie Fahrzeugeinstellungen oder Multimedia sein, die Informationen für den nächsten Werkstattbesuch, die Abrechnung mit dem Anbieter von Carsharing-Produkten oder auch die automatische Informationsweiterleitung an die Versicherung.

Konzeptionelle Fragestellungen der Industriepartner sollen mit dem entwickelten System simuliert und beantwortet werden können. Im Hinblick auf den Datenschutz soll geprüft werden, ob diese Fragestellungen auch mit den entwickelten Methoden noch zu beantworten sind.

Die im letzten Semester entwickelte Anwendung umfasst jeweils ein in Angular entwickeltes Frontend für den Endnutzer und den Carsharing-Provider. Zudem wurden drei Microservices entwickelt, welche die Fahrzeugverwaltung, das Auffinden von Fahrzeugen und das Ausleihen übernehmen. Diese wurden mithilfe des BDD-Werkzeugs Cucumber spezifiziert und in Java, auf Basis des Spring Boot Frameworks, implementiert.

Der existierende Prototyp soll um notwendige Features für eine realitätsnahe Nutzung und Simulation erweitert werden. Dabei können die Studierenden auch eigene Features und Ideen einbringen und implementieren.

Durch die initiale Einarbeitung, Erweiterung und Anpassungen an den existierenden Modellen, sowie der Implementierung, erhält der Studierende einen umfassenden praktischen Einblick in die Arbeit mit modell- und domänengetriebenem Entwurf und der anschließenden Entwicklung mit diesen Konzepten.

Ab Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, die die Rechte der Bürger auf den Umgang mit personenbezogene Daten stärkt und die Transparenz erhöhen soll. Konzerne werden zu mehr Dokumentation und zusätzlichen Funktionen verpflichtet; so haben Kunden zukünftig beispielsweise eine verbrieftes Recht personenbezogene Daten auf Anfrage zu löschen. Weiterhin benötigen diese Dienste teils sehr sensitive persönliche Daten, die es unter anderem durch Anonymisierung zu schützen gilt. Anhand der in laufenden Arbeiten entwickelten Konzepte soll nun untersucht werden, ob das entwickelte System diesen Anforderungen gerecht wird bzw. wie man die auftretenden Probleme lösen kann.

Weiterführendes Material: